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Umsatzsteuererhöhung und Self Publishing

Am 1. Januar 2015 tritt eine neue Regel der EU in Kraft: ab dann wird auf digitale Waren, also auch auf eBooks, die Umsatzsteuer fällig, die im Land des Käufers gilt.
Für Self Publisher, die ihren größten Umsatz über Amazon erzielen, bedeutet dies ab Januar Gewinneinbußen von ca. 15%. Dies liegt daran, dass Amazons Firmensitz in Luxemburg ist und bisher die dort geltende UmSt. angerechnet wurde – also3%.
In Deutschland beträgt die UmSt für eBooks hingegen 19%. Trotz des Wahlversprechens der Regierungsparteien, die UmSt an gedruckte Bücher anzupassen, scheint sich in nächster Zeit nichts daran zu ändern.

Wie werden sich Self Publisher entscheiden? In der Regel liegen die Preise für selbstpublizierte Bücher ja schon weit unter denen der etablierten Verlage – und das obwohl sehr viele SP mittlerweile sehr professionell arbeiten, also nicht unerhebliche Kosten haben.

In meiner Facebook-Gruppe, in der fast 1000 Autoren sind, habe ich folgende Fragen gestellt:

1. Wartet ihr ab, was die anderen Self Publisher machen?
2. Werdet ihr die Preise nicht erhöhen weil ihr befürchtet, Leser zu verlieren?
3. Habt ihre die UmSt-Erhöhung bereits eingepreist und verändert nichts?
4. Werdet ihr eure eBooks entweder um Euro 0, 50 oder um Euro 1,00 erhöhen?
5. Werdet ihr vonTitel zu Titel variieren - einige Titel teurer andere nicht?

Gut zehn Prozent (101) haben sich an der Umfrage beteiligt und hier ist das Ergebnis:

1. Abwarten werden:                          13 Stimmen
2. Nichts ändern werden:                   10 Stimmen  
3. Preise bereits angepasst haben:    11 Stimmen
4. Preise in 0,50 Schritten erhöhen:   17  Stimmen
5 Preise erhöhen, aber variieren:       50  Stimmen

Stand 22. 12.

Sollten sich noch weitere Autoren bis zum 1.1. 2015 beteiligen, gibt es ein Update.

Hier ein weiterführender Link zum Thema: 19% statt 3% Anhebung der Umsatzsteuer bei KDP

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