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Tipp Nr. 3: Sei der Boss in Deiner "Werbeabteilung"

Immer wieder lese ich wie wichtig es ist, auf den Sozialen Plattformen wie Facebook, Twitter usw. präsent zu sein. Stimmt, soziale Netzwerke sind gut und erleichtern den Kontakt zu euren Lesern. Aber was ist, wenn der Anbieter plötzlich sein Angebot kostenpflichtig macht?
Schon jetzt möchte Facebook gerne an den Betreibern von Fanseiten verdienen. Und auch "normale" Nutzer werden mit "Hervorgehobenen Beiträgen" gelockt - die natürlich kostenpflichtig sind.
Oder was ist, wenn ein Anbieter sein Angebot vom Netz nimmt, und eure Daten plötzlich weg sind? Wie sollen eure Leser euch dann noch finden und wie wollt ihr sie wissen lassen, dass es ein neues Buch von euch zu kaufen gibt?

Mein Rat, macht euch nicht von anderen abhängig!
Auch wenn Fanseiten mit wenigen Klicks erstellt sind, solltet ihr die eigene Webseite nicht vergessen!
Besorgt euch eine so genannte Top-Level Domain. Dann könnt ihr eure Webseite bei einem Anbieter-Wechsel mitnehmen.
Über diesen Link könnt ihr feststellen, ob eure Wunsch-Domain noch frei ist. Der Name sollte nicht zu kompliziert- und gut zu merken sein.
Noch ein Vorteil, der für die eigene Webseite spricht: Die Gestaltung und der Inhalt euer Webseite ist allein eure Entscheidung.  Wobei ihr nicht aus den Augen verlieren solltet, dass dies euer „Business Auftritt“ ist. Mit einer professionell gestalteten Page hinterlasst ihr einen guten Eindruck. Wobei ihr jetzt nicht gleich einen Webdesigner beauftragen müsst, es gibt im Web sehr gute Vorlagen, die ihr benutzen könnt.


Zwei grundsätzliche Regeln:

1. Verzichtet auf unnötigen Schnickschnack. Viele kleine, blinkende Gimmicks, ein unruhiger Hintergrund oder viele  farbige Schriften wirken unprofessionell.

2. Lenkt den Blick des Besuchers auf das Wesentliche: Eure Bücher, die Leseproben und eure Vita. Eine Rubrik für Neuigkeiten darf natürlich auch nicht fehlen. Ich habe meine Webseite seit 1999. Und auf manche mag sie etwas schlicht wirken. Aber sie hat den Vorteil, dass ich sie mit wenigen klicks selbst aktualisieren und erweitern kann.

Kommentare

A.Zirm hat gesagt…
Alles was zur Gestaltung gesagt wird, ist generell richtig. Auch wenn die Autorin auf ihrer eigenen Webseite da Nachholebedarf hat, und nicht wegen der Schlichtheit. ;)

Es ist halt nur so: Wer baut jemanden einen "professionellen" Auftritt für nothing? (von Blogs ist ja nicht die Rede) Dazu kommt der Webspace. "Free Webspace" verbietet sich von selbst, also auch hier ein bissel Geld. Da sollte man doch mal kaufmännisch rechnen : "Ok, das SNet XYZ kostet mich die nächsten (z.B.5) Jahre xxxEuro, der Trend der Preissteigerung dort liegt bei zzz. Halte ich das (z.B.5) Jahre durch, und habe erstmal keinen Mehraufwand ? Dagegengerechnet: Die Webseitenerstellung + Space + Zeitaufwand bzw. Organisationsaufwand läßt sich in yyyEuro darstellen. Wo fahre ich besser?"
Nebenbei, die Webseite selbst zu schreiben, um Kosten zu sparen, heißt html/css so zu beherrschen, daß was Hübsches dabei rauskommt ohne die Seite mehr als nötig mit javascript hochzupeppen. Letzteres wird ja von div. Leuten auch oft deaktiviert. Schwupp ist eine Handvoll Optik weg.
Heißt also - gewissermaßen eine neue Sprache lernen. Das kostet Zeit. Und Zeit ist vermutlich bei ernsthaften Autoren (im Gegensatz zu meinen Spielereien) ein kostbares Gut. Direkt in Geld umzurechnen.

Nunja, sind nur so ein paar Gedanken.....
Myra Çakan hat gesagt…
Danke, für Deine Anmerkungen. Eine Webseite selbst zu schreiben, ist natürlich nicht gemeint. Ich spreche hier von Templates und dafür muss man kein html/css beherrschen. Meine Webseite wurde übrigens damals von einem Profi erstellt - alles was nicht "rund" aussieht, geht allerdings auf meine Kappe ;-)

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